Ideen für eure Zeremonie · Berlin und Brandenburg

Freie Trauung.
Ideen, die zu euch passen.

Listen mit Ideen gibt es viele. Hier steht bei jeder dazu, zu wem sie passt und was sie in der Vorbereitung bedeutet.

Ich bin Kati Kreyser, Freie Rednerin (IHK) für Berlin und Brandenburg.

Kennenlernen kostenfrei und unverbindlich. In Neuenhagen bei Berlin oder per Zoom.

★★★★★5,0 aus 13 Bewertungen bei GoogleStimmen von Paaren und Familien
Kati Kreyser lacht mit dem Mikrofon in der Hand während einer freien Trauung
Foto · Weronika Kleinhenz

Bevor ihr sammelt

Wie ihr aus hundert Ideen
eure drei macht.

Ob ihr schon eine lange Liste habt oder noch ganz am Anfang steht, wir wählen gemeinsam aus. Eine Zeremonie von dreißig bis fünfundvierzig Minuten trägt nur ein paar Dinge wirklich.

Erkennen eure Gäste euch darin wieder?

Eine Idee wirkt, wenn die Menschen im Halbkreis nicken. Wenn eure Freundin die Sache mit dem Kajak hört und sofort weiß, worum es geht. Ideen, die zu jedem Paar passen würden, passen zu keinem besonders.

Wollt ihr das an dem Tag wirklich tun?

Manches klingt in der Planung wunderbar und fühlt sich vor achtzig Menschen ganz anders an. Frei sprechen, singen, vorlesen. Wenn eine Idee euch nervös macht, statt euch zu tragen, streicht sie. Ich habe genug andere.

Was passiert, wenn es regnet?

Kerzen im Wind, Blüten auf nassem Boden, ein Kind, das genau dann schläft. Jede Idee braucht eine zweite Antwort. Die überlegen wir vorher, damit ihr am Tag selbst nichts entscheiden müsst.

Zwei Dinge, die wirklich nur von euch handeln, tragen eine ganze Zeremonie. Drei sind schon viel.

Ideen für eure freie Trauung

Zwölf Ideen für
eure Zeremonie.

Viele dieser Ideen lassen sich mit wenig Aufwand umsetzen. Was Material oder eine Absprache mit dem Ort braucht, steht bei der Idee dabei. Dazu, zu wem sie passt und wie eine unkomplizierte Fassung aussieht. Mitmachen ist immer freiwillig, für euch und für eure Gäste.

Der Einzug

Der Einzug entscheidet, in welcher Stimmung die nächsten vierzig Minuten beginnen. Ihr könnt einzeln kommen, gemeinsam, zu dritt mit eurem Kind, oder ihr steht schon vorn und die Gäste ziehen zu euch. Das Letzte nehmen Paare gern, die achtzig Blicke im Rücken nicht mögen.

Passt zu

Paaren, die den Ton der ganzen Zeremonie früh setzen möchten.

In der Vorbereitung

Wer wo startet, wie lang der Weg ist, wann die Musik einsetzt. Ein Weg von zwanzig Metern dauert länger, als alle denken.

Einfacher geht es

Gar kein Einzug. Ihr steht schon vorn und wendet euch den Gästen zu, wenn die Musik beginnt.

Die Uhrzeit und das Licht

Eine Trauung um elf Uhr am Vormittag ist eine andere Feier als eine um siebzehn Uhr. Vormittags sind die Gäste wach und die Kinder gut gelaunt. Am späten Nachmittag steht die Sonne tief und alles sieht weicher aus. Gegenlicht ist auf Fotos wunderbar und für eure Gäste anstrengend.

Passt zu

Allen, die draußen heiraten. Mehr dazu auf der Seite zur freien Trauung im Garten.

In der Vorbereitung

Sonnenstand zur Zeremoniezeit, Schatten, Wind, Lärm von der Straße. Meine Technik läuft auch ohne Stromanschluss.

Einfacher geht es

Einen überdachten Platz als zweite Möglichkeit festlegen, bevor jemand aufs Wetter schaut.

Wie eure Gäste sitzen

Ein Halbkreis bringt eure Gäste näher zusammen. Alle sehen euch, ihr seht alle, und niemand sitzt hinter einem Hut. Reihen mit Mittelgang geben dafür klare Wege und funktionieren in engen Räumen oft besser. Ob Reihen oder Halbkreis passen, hängt vom Ort und von eurer Gästezahl ab.

Passt zu

Paaren, die eine Zeremonie möchten, die sich nicht wie ein Gottesdienst anfühlt.

In der Vorbereitung

Wo ich stehe, wo ihr steht, welche Wege frei bleiben. Dazu Plätze für Gäste, die schlecht sehen oder hören, und ein ebener Zugang für alle, die nicht gut zu Fuß sind.

Einfacher geht es

Reihen mit breitem Mittelgang. Sie brauchen am wenigsten Absprache mit dem Ort.

Die Musik

Drei bis vier Stücke reichen. Eines zum Einzug, eines an der stillsten Stelle, eines zum Auszug. Das mittlere ist das wichtigste. Es kommt nach dem persönlichsten Teil der Rede, und in diesen zwei Minuten weint meistens irgendwer. Ein Lied, das euch etwas bedeutet, wirkt stärker als das schönste Stück, das ihr zum ersten Mal beim Einzug hört.

Passt zu

Allen. Musik ist das Element, das am zuverlässigsten trägt.

In der Vorbereitung

Wir legen die Stücke und ihre Einsätze fest. Bei Livemusik stimme ich die Einsätze mit den Musikerinnen und Musikern ab.

Einfacher geht es

Ein Stück zum Einzug, eines zum Auszug. Dazwischen Stille, die auch etwas kann.

Eure eigenen Worte

Ein eigenes Eheversprechen ist für viele Paare der Moment, an den sie sich am längsten erinnern. Ihr könnt es laut sprechen, leise, vom Zettel oder auswendig. Ihr müsst auch gar nichts sagen. Ein Ja ist ein vollständiger Satz.

Passt zu

Paaren, die einander etwas sagen möchten, auch wenn nur eine Person laut sprechen mag.

In der Vorbereitung

Wer spricht, wie lang, ob ihr ablest. Formulierungen findet ihr auf der Seite mit den Textbeispielen für die freie Trauung.

Einfacher geht es

Ihr schreibt euch Briefe und lest sie später zu zweit. Vor den Gästen bleibt es bei der Traufrage.

Ein Beitrag von Menschen, die euch kennen

Der Bruder, der drei Sätze sagt. Die Trauzeugin, die ein Gedicht mitbringt. Die Kollegin, die singt. Ein einziger Beitrag von außen öffnet eine Zeremonie mehr als vier. Zwei Minuten sind gut, fünf sind lang, zehn kippen die Stimmung.

Passt zu

Paaren mit ein oder zwei Menschen, die gern etwas sagen und sich kurz fassen können.

In der Vorbereitung

Ich lege fest, an welcher Stelle der Beitrag kommt, führe hin und übernehme danach wieder. Sagt der Person die Zeit freundlich vorher, dann muss ich es am Tag nicht tun.

Einfacher geht es

Die Person schreibt zwei Sätze auf und ich lese sie vor.

Eltern und Großeltern mit einer Rolle

Nicht jeder will sprechen. Eine Rolle darf auch still sein. Die Ringe halten, eine Kerze anzünden, euch die Hand auf die Schulter legen, den Platz direkt neben euch bekommen. Für viele Eltern ist genau das der Moment, von dem sie noch Jahre später erzählen.

Passt zu

Familien, in denen jemand dabei sein möchte, ohne im Mittelpunkt zu stehen.

In der Vorbereitung

Aufgabe und Moment legen wir vorher fest, dazu wer einspringt. Ich frage nach Rollen und nicht nach Verwandtschaftsgraden, damit niemand übergangen wird.

Einfacher geht es

Ein Satz von mir, der die Menschen benennt, die euch hierher gebracht haben. Ohne dass jemand aufstehen muss.

Kinder mit einer echten Aufgabe

Kinder machen mit, wenn sie etwas zu tun haben, das nicht Stillsitzen heißt. Eine Aufgabe, ein Weg, ein Gegenstand. Alles andere wird lang für sie. Was zu welchem Alter passt, steht weiter unten in einem eigenen Abschnitt.

Passt zu

Kindern, die selbst mitmachen wollen. Nie als Überraschung und nie als Pflicht.

In der Vorbereitung

Ich plane für jede Kinderaufgabe eine Variante ohne Kind ein und bespreche vorher, wer sie dann übernimmt.

Einfacher geht es

Zuschauen ist auch eine Rolle. Am besten von einem Platz, den das Kind sich selbst aussucht.

Etwas, das ihr später öffnet

Briefe an euch selbst, Wünsche eurer Gäste, ein Gefäß, das erst in Jahren wieder aufgeht. Die spannende Frage ist nicht, was hineinkommt. Sondern wann ihr es öffnet und wer es bis dahin aufbewahrt.

Passt zu

Paaren, denen der Tag zu schnell vergeht und die etwas davon mitnehmen möchten.

In der Vorbereitung

Wer sammelt, wo es steht, an welchem Datum ihr es öffnet. Die genauen Abläufe stehen bei den Ritualen der freien Trauung.

Einfacher geht es

Zwei Briefe, ein Umschlag, euer erster Hochzeitstag.

Humor an der richtigen Stelle

Humor gehört in eine Trauung, wenn er in eurem Leben schon vorkommt. Ich erfinde keine Pointen über euch. Ich erzähle, was ihr mir erzählt habt, nur mit dem Timing, das ihr in eurer eigenen Küche nicht braucht.

Passt zu

Paaren, in deren Leben ohnehin viel gelacht wird.

In der Vorbereitung

Wir besprechen, was ihr mit euren Gästen teilen möchtet und was privat bleibt. Was privat bleibt, kommt nicht vor. Über Menschen, die nicht mehr da sind, spreche ich ernst oder gar nicht, wie ihr es wollt.

Einfacher geht es

Eine einzige Stelle, an der die Gäste lachen dürfen. Mehr braucht es nicht.

Der Schluss und der Auszug

Die meisten Paare planen bis zum Ringtausch und dann nichts mehr. Dabei ist der Moment danach der unklarste des ganzen Tages. Achtzig Menschen wissen nicht, ob sie klatschen, aufstehen oder sitzen bleiben. Möglich sind Seifenblasen, Blütenblätter, ein Spalier, ein gemeinsamer Weg zum Sekt oder einfach Musik und Applaus.

Passt zu

Allen. Ein klarer Schluss ist das Einzige, was wirklich jede Zeremonie braucht.

In der Vorbereitung

Ein klarer letzter Satz, Musik, die sofort einsetzt, und ein Ziel, zu dem ihr geht. Bei Seifenblasen, Blüten oder Konfetti klärt ihr vorher mit dem Ort, was erlaubt ist, wer aufräumt und ob der Boden rutschig wird.

Einfacher geht es

Musik und Applaus. Das reicht vollkommen.

Wenn ihr klein feiert

Zwölf bis fünfundzwanzig Gäste verändern alles. Ihr braucht keine Bühne, keinen Mittelgang und kein Programm. Ein Halbkreis, in dem alle nah stehen, wirkt bei dieser Größe stärker als jede Inszenierung. Auch eine Trauung nur zu zweit ist eine vollwertige Zeremonie.

Passt zu

Paaren mit kleinem Kreis und allen, die den großen Rahmen bewusst nicht wollen.

In der Vorbereitung

Ob Verstärkung nötig ist, entscheidet der Ort und nicht die Gästezahl. Soll euer Hund dabei sein, klären wir vorher, wer ihn führt und was passiert, wenn er lieber draußen bleibt.

Einfacher geht es

Ein Halbkreis und eine kurze Zeremonie. Ob alle stehen mögen, hängt an Platz, Sicht und daran, wer dabei ist.

Drei Zusammenstellungen

Wie aus drei Ideen
eine Zeremonie wird.

So könnten Einzug, persönliche Momente und Auszug zusammenpassen. Drei Beispiele, aus denen wir eure eigene Kombination entwickeln können.

Ruhig

Für Paare, die den Tag leise mögen und keinen Auftritt wollen.

Auftakt

Ihr kommt gemeinsam und ohne Musik. Ich fange an, sobald alle stehen.

Persönlicher Moment

Eure eigenen Worte, vorher aufgeschrieben und leise gelesen. Danach kein Ritual, sondern eine Pause.

Abschluss

Ein klarer letzter Satz, Musik und Applaus. Mehr braucht es nicht.

Vorher geklärt

Ob ihr eure Worte selbst lest oder ob ich sie vorlese, falls die Stimme im Moment nicht mitmacht.

Mit Humor

Für Paare, bei denen viel gelacht wird und die trotzdem einen Moment wollen, in dem es still ist.

Auftakt

Ihr zieht getrennt ein, zu Musik, die niemand von euch erwartet hätte.

Persönlicher Moment

Zwei Menschen sagen je drei Sätze über euch. Zwei Minuten, vorher mit mir abgestimmt.

Abschluss

Ringtausch, eine kurze Frage an alle Gäste und Seifenblasen beim Auszug.

Vorher geklärt

Was erzählt werden darf und was nicht. Das bespreche ich mit den beiden, damit ihr euch überraschen lassen könnt.

Mit Familie

Für Paare mit Kindern, Eltern und Großeltern, die dabei sein sollen, ohne dass ein Programm daraus wird.

Auftakt

Die Kinder gehen vor euch und tragen etwas. Wer nicht mag, geht neben einem Erwachsenen mit.

Persönlicher Moment

Eine Person aus der Familie hält die Ringe. Eine sichtbare Rolle ohne einen einzigen Satz.

Abschluss

Ein Spalier aus allen, die da sind, und ein gemeinsamer Weg zum ersten Glas.

Vorher geklärt

Wer eine Aufgabe wirklich möchte. Ich frage vorher und habe für jede Rolle eine stille Alternative.

Diese Kombinationen sind Beispiele zur Orientierung. Eure Zeremonie planen wir nach euren Wünschen.

Gäste einbinden

Beteiligen, ohne dass es zäh wird.

Eine freie Trauung verträgt zwei bis drei Beiträge von außen. Danach wird sie ein Programm. Hier sind Rollen, die sich bewährt haben, mit der Zeit, die sie brauchen.

Wenn ihr eure Gäste in einer gemeinsamen Handlung beteiligen möchtet, findet ihr die passenden Formen auf der Seite zu den Ritualen der freien Trauung.

  • Die drei Sätze. Ein Mensch, zwei Minuten, keine Rede. Am besten jemand, der euch beide kennt und nicht zum Ausschweifen neigt.
  • Der Text von jemand anderem. Ein Gedicht, ein Liedtext, eine Stelle aus einem Buch. Vorgelesen von einer Person, die vorher zweimal geübt hat.
  • Die Trauzeugen. Sie kennen die Geschichten, die ihr selbst nicht erzählen würdet. Zwei Minuten, vorher abgestimmt, und ich weiß, was kommt.
  • Die Musik aus der Familie. Ein Instrument, eine Stimme, ein Chor. Rechnet drei bis vier Minuten und sagt der Person, ob sie mit Verstärkung spielt.
  • Die Ringe von Hand zu Hand. Eure Ringe wandern vor dem Tausch durch die Reihen. Funktioniert bis etwa vierzig Gäste und braucht jemanden am Ende der Reihe, der aufpasst.
  • Das Wort aus dem Publikum. Ich frage die Gäste etwas, sie antworten mit Handzeichen oder einem gemeinsamen Ja. Kostet dreißig Sekunden und weckt alle auf.

Was ich vorher kläre. Wer spricht, wann, wie lang und mit welchem Mikrofon. Wer aufsteht und wer sitzen bleibt. Und was passiert, wenn jemand kurzfristig ausfällt. Jede Beteiligung ist freiwillig und hat eine stille Alternative.

Kinder einbinden

Nach Alter sortiert, weil das den Unterschied macht.

Eure eigenen Kinder, die Kinder eurer Geschwister, die Kinder eurer Freunde. Es gibt Aufgaben für jedes Alter und für jedes eine Ausweichlösung. Die Altersangaben sind eine Orientierung. Entscheidend sind Freiwilligkeit und die Tagesform.

Unter drei

Meistens ohne Aufgabe. Ein Kind auf dem Arm ist schon Teil des Bildes. Plant eine Person ein, die im Zweifel mit dem Kind ein paar Schritte weggeht, ohne dass sich jemand entschuldigen muss.

Drei bis sechs

Etwas tragen, das nicht kaputtgeht. Blüten, ein Band, ein Schild. Der Weg sollte kurz sein und am Ende jemand stehen, den das Kind kennt.

Sieben bis zehn

Eine richtige Aufgabe mit Verantwortung. Die Ringe, das Anzünden, das Weiterreichen. In diesem Alter ist Ernstgenommenwerden das Schönste am ganzen Tag.

Ab elf

Ein eigener Satz, wenn das Kind ihn will. Nie, wenn nicht. Manche schreiben lieber etwas auf, das ich vorlese. Auch das ist ein Beitrag.

Wenn ein Kind am Tag selbst nicht mag, ist das kein Zwischenfall, sondern eingeplant. Wir legen vorher fest, wer die Aufgabe dann übernimmt. Für Familien, die als Familie zusammenkommen, gibt es eigene Formen, etwa ein Versprechen an die Kinder. Die stehen ausführlich bei den Ritualen der freien Trauung.

Und die Rituale?

Ein Ritual ist ein Angebot, keine Pflicht.

Ein Ritual macht in einem Moment sichtbar, wofür die Rede zehn Minuten braucht. Es lohnt sich, wenn ihr eine Handlung findet, die etwas mit eurem Leben zu tun hat, und nicht eine, die auf Fotos gut aussieht.

Weil das ein eigenes Thema ist, habe ich es auf eine eigene Seite gelegt. Dort steht zu jedem Ritual, was es bedeutet, wie es abläuft, wie lange es dauert und zu welchen Paaren es passt. Auch zu den ausgefallenen.

Ohne Ritual

Eine schlichte Trauung
ist keine kleinere.

Manche Paare wollen keine Handlung, kein Band, keinen Sand. Sie wollen fünfundzwanzig Minuten, in denen jemand ausspricht, was zwischen ihnen ist, und danach ein Ja und zwei Ringe.

Das funktioniert. Es trägt sogar besonders gut, weil nichts von den Worten ablenkt. Was eine schlichte Zeremonie braucht, ist eine Rede, die wirklich von euch handelt, und einen Ablauf, der ohne Füllsel auskommt. Vorbereitung braucht sie trotzdem.

Ihr merkt es meistens im Vorbereitungsgespräch. Wenn ich frage, ob ihr euch bei einer symbolischen Handlung sehen könnt, und ihr beide gleichzeitig das Gesicht verzieht, dann lassen wir es.

Passt oft zu Paaren, die schon standesamtlich verheiratet sind, zu sehr kleinen Feiern und zu allen, denen Symbolik grundsätzlich fremd ist.

Ideen und Ablauf

Wo eure Ideen
im Ablauf sitzen.

Der Ablauf ist kein Korsett, aber er hat Stellen, an denen bestimmte Ideen tragen und andere stören. So verteile ich das meistens.

  1. Einzug und Ankommen

    Hier gehören Musik, der Weg und die Sitzordnung hin. Kein Beitrag von Gästen, niemand ist schon aufnahmefähig.

  2. Begrüßung

    Der Platz für Humor. Und für den Satz zu den Menschen, die heute fehlen, wenn ihr das möchtet.

  3. Eure Geschichte

    Der längste Teil und der, für den ihr mich bucht. Hier kommt nichts anderes dazwischen.

  4. Musik oder ein Beitrag

    Nach der Geschichte braucht der Raum Luft. Genau hier sitzt das mittlere Musikstück oder der Beitrag eines Menschen, der euch kennt.

  5. Eure eigenen Worte

    Das Eheversprechen, wenn ihr eines sprecht. Danach die Traufrage.

  6. Ringe und Ritual

    Wenn ihr eine symbolische Handlung habt, liegt sie fast immer hier. Kinder, Eltern und Großeltern haben an dieser Stelle ihren Auftritt.

  7. Der letzte Satz und der Auszug

    Kurz, klar, mit sofortiger Musik. Und mit einem Ziel, zu dem ihr geht.

Eine Zeremonie dauert bei mir meist dreißig bis fünfundvierzig Minuten.Den Ablauf Schritt für Schritt ansehen
Kati Kreyser sitzt mit Stift und Redemappe in einer Wiese
Foto · Marko Dietrich

Von der Idee zum Moment

Was ich mit euren Ideen mache.

Im Festpreis sind zwei Gespräche enthalten. Das kostenlose Kennenlernen, in dem ihr prüft, ob ich zu euch passe. Und ein ausführliches Vorbereitungsgespräch, für das wir uns meist zwei bis drei Stunden Zeit nehmen und uns persönlich treffen.

Aus diesem Gespräch wähle ich die Geschichten aus und gestalte den Aufbau eurer Rede. Ich bereite sie persönlich in Stichpunkten vor und trage sie frei vor. Den groben Ablauf bekommt ihr vorab. Bis zum großen Tag bleibt die Rede mein Geheimnis. Kein Gegenlesen, keine Vorschau. Ihr hört sie zum ersten Mal am Tag eurer Trauung.

Mein Mikrofon und meine Lautsprecher bringe ich mit. Sie funktionieren auch ohne Stromanschluss vor Ort.

Hört mich sprechen, zweieinhalb Minuten auf YouTube

In Bildern gesprochen, humorvoll und emotional.
Zuschrift eines BrautpaarsJuni 2026

Honorar und Leistungen

Ideen kosten nichts extra.

Besondere Wünsche erhöhen mein Honorar nicht. Es gilt ein Festpreis, egal wie viele Rituale, Beiträge und Absprachen dazugehören.

Freie Trauung auf Deutsch

1.250 €

Festpreis inklusive Mehrwertsteuer

Zweisprachige freie Trauung

1.700 €

Deutsch und Englisch oder Deutsch und Französisch
Festpreis inklusive Mehrwertsteuer

Enthalten ist

  • Ein ausführliches Vorbereitungsgespräch
  • Eure persönlich geschriebene Traurede
  • Gemeinsame Planung von Ablauf, Musik und Ritualen
  • Meine persönliche Leitung eurer Zeremonie
  • Eigenes Mikrofon und eigene Lautsprecher
  • Anfahrt bis 50 Kilometer ab Neuenhagen

Das erste Kennenlernen ist kostenfrei und unverbindlich. Es ist ein Gespräch, in dem wir prüfen, ob wir zusammenpassen, und noch kein fertiges Zeremoniekonzept.

Anfahrt

Die Anfahrt bis 50 Kilometer ab Neuenhagen ist im Festpreis enthalten. Darüber berechne ich 0,50 Euro für jeden zusätzlichen Kilometer der Hin- und Rückfahrt. Bei mehr als 100 Kilometern Entfernung ist eine Trauung auf Anfrage möglich.

Ein Beispiel. Bei einem Feierort in 70 Kilometern Entfernung sind es 20 zusätzliche Kilometer je Strecke, zusammen 20 Euro Fahrtkosten.

Eure Rede als Erinnerungsstück

Für 250 Euro inklusive Mehrwertsteuer schreibe ich eure Rede nach dem Tag vollständig aus und ihr bekommt sie gebunden, etwa vier Wochen später. Es ist nicht Wort für Wort die Rede, die ihr gehört habt, sondern die ausgeschriebene Fassung davon.

Berlin und Brandenburg

Wo ich eure Ideen umsetze.

Mein Einsatzgebiet umfasst Berlin und Brandenburg im Umkreis von etwa 100 Kilometern um Neuenhagen bei Berlin. Im Garten, am See, auf einem Gutshof, in einer Scheune oder mitten in der Stadt.

Eure Zeremonie halte ich auf Deutsch oder zweisprachig auf Deutsch und Englisch beziehungsweise Deutsch und Französisch. Rein englische Trauungen biete ich nicht an.

Gut zu wissen

Fragen, die beim Ideensammeln auftauchen.

Wenn eure Frage hier fehlt, schreibt sie mir einfach in die Anfrage.

Eure Frage stellen
Wie viele Ideen passen in eine freie Trauung?

Bei einer Zeremonie von dreißig bis fünfundvierzig Minuten tragen zwei bis drei Elemente neben der Rede. Ein Ritual, ein Beitrag und eure eigenen Worte sind schon ein volles Programm. Mehr wird selten schöner, sondern länger.

Wir haben überhaupt keine Idee. Ist das ein Problem?

Nein. Die meisten Paare kommen ohne fertigen Plan zu mir. Im Vorbereitungsgespräch erzählt ihr von euch, und aus dem, was ihr erzählt, schlage ich euch vor, was passen könnte. Ihr müsst nichts mitbringen außer Zeit.

Muss eine freie Trauung ein Ritual haben?

Nein. Eine Zeremonie trägt auch ohne symbolische Handlung. Was sie braucht, ist eine Rede, die wirklich von euch handelt. Alles Weitere ist ein Angebot. Wenn ihr wissen möchtet, welche Rituale es gibt, findet ihr sie auf der Seite zu den Ritualen der freien Trauung.

Wie binden wir unsere Kinder ein, ohne sie zu überfordern?

Mit einer Aufgabe, die zum Kind passt, und mit einer Lösung für den Fall, dass es an dem Tag nicht mag. Sehr kleinen Kindern gebe ich normalerweise keine Aufgabe, größere übernehmen gern echte Verantwortung. Das Alter ist dabei nur eine Orientierung, entscheidend sind Freiwilligkeit und Tagesform. Die Aufteilung nach Alter steht weiter oben auf dieser Seite.

Wie beteiligen wir Eltern oder Großeltern, die nicht sprechen möchten?

Mit einer stillen Rolle. Die Ringe halten, eine Kerze anzünden, den Platz direkt neben euch bekommen. Ich frage im Vorbereitungsgespräch nach Rollen und nicht nach Verwandtschaftsgraden, damit niemand übergangen wird und niemand etwas übernehmen muss.

Wie lang darf der Beitrag eines Gastes sein?

Zwei Minuten sind gut, fünf sind lang. Sagt der Person die Zeit vorher, das ist freundlicher als jede Bremse während der Zeremonie. Ich führe zu dem Beitrag hin und übernehme danach wieder, damit euer Mensch nur seinen eigenen Text im Kopf haben muss.

Kostet eine aufwendige Idee mehr?

Nein. Besondere Wünsche erhöhen mein Honorar nicht. Es gilt der Festpreis von 1.250 Euro auf Deutsch und 1.700 Euro zweisprachig, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Dazu kommen können nur Fahrtkosten bei Entfernungen über 50 Kilometer und das Erinnerungsstück für 250 Euro.

Was ist mit Ideen, die Material brauchen?

Sand, Kerzen, Bänder, ein Baum. Das besorgt ihr, weil es danach euch gehört. Ich sage euch im Vorbereitungsgespräch genau, was gebraucht wird und wer es an dem Tag bereitstellt. Bei Seifenblasen, Blüten oder Konfetti fragt ihr vorher am Ort nach, was erlaubt ist und wer aufräumt.

Wie viel Humor verträgt eine Trauung?

So viel, wie in eurem Leben ohnehin vorkommt. Ich erfinde nichts dazu. Was ihr mir im Gespräch erzählt, erzähle ich weiter, und wenn eine Geschichte lustig ist, klingt sie auch lustig. Über Themen, die ihr privat halten möchtet, spreche ich nicht.

Können wir uns die Rede vorher ansehen?

Den groben Ablauf bekommt ihr vorab. Die Rede selbst nicht. Kein Gegenlesen, keine Vorschau. Ihr hört sie zum ersten Mal am Tag eurer Trauung. Ich bereite sie persönlich in Stichpunkten vor und trage sie frei vor.

Wo finden wir Formulierungen für unser Eheversprechen?

Auf der Seite mit den Textbeispielen für die freie Trauung. Dort stehen Auszüge aus meinen Reden und Anregungen, mit denen ihr eure eigenen Worte findet.

Der Anfang ist ein Gespräch

Erzählt mir,
was ihr vorhabt.

Erzählt mir von euren Plänen. Auch wenn Datum, Ort oder die ersten Ideen noch offen sind. Gemeinsam finden wir heraus, was zu euch passt.

Kati Kreyser lächelt mit ihrer terrakottafarbenen Redemappe vor einem Holzzaun
Foto · Simone Clemeur
Unverbindlich anfragen

Kennenlernen in Neuenhagen bei Berlin oder per Zoom.