Ein Mensch bekommt Worte am Ende seines Lebens. Es gibt eine Rede, wenn er Glück hat. Jemand erzählt, wer dieser Mensch war. Was er bedeutet hat. Was er hinterlassen hat.
Aber warum erst dann?
Warum nicht jetzt, solange er es hören kann? Solange er lachen kann, weinen kann, nicken kann. Solange er die Menschen sehen kann, die diese Worte für ihn gefunden haben.
Eine Ruhestandszeremonie ist keine Trauerfeier. Sie ist das Gegenteil.
Sie sagt: Du hast diese Worte verdient. Nicht irgendwann. Sondern heute.
