Kati Kreyser spricht während einer freien Zeremonie
Foto: Weronika Kleinhenz

Freie Trauerfeier · Berlin und Brandenburg

Freie Trauerfeier gestalten. Ein Abschied, in dem Sie diesen Menschen wiedererkennen.

Wie gestaltet man eine Trauerfeier ohne Kirche und ohne Pfarrer? Hier stehen der Ablauf, sechzehn Rituale und die Kosten. Und wenn Sie das nicht allein tragen wollen: Ich halte Trauerfeiern in Berlin und Brandenburg, oft innerhalb weniger Tage.

Über WhatsApp schreiben oder schriftlich anfragen

IHK-zertifiziert  ·  Berlin und Brandenburg  ·  Freie Trauerfeier 500 Euro

Eine freie Trauerfeier ist eine Abschiedsfeier, die unabhängig von einer Kirche oder Religionsgemeinschaft stattfindet.

Persönliche Begleitung

Wenn Sie die Feier nicht allein tragen wollen.

Sie müssen das hier nicht können. Niemand kann das beim ersten Mal.

Ich komme zu Ihnen nach Hause, höre zu und schreibe daraus eine Rede, die diesen einen Menschen meint und niemanden sonst. Am Tag der Feier führe ich durch die Zeremonie, damit Sie nur noch da sein müssen.

Was mich beim Zuhören geprägt hat, lesen Sie unter „Warum gerade ich“.

Sie wohnen weiter weg? Fragen Sie trotzdem gern an. Die zusätzlichen Fahrtkosten bespreche ich vorab mit Ihnen.

Das Trauergespräch

Was würde dieser Mensch nie über sich selbst sagen, was aber stimmt?

Mit dieser Frage beginnt fast jedes Trauergespräch.

Bevor Sie anrufen, können Sie mich hören.

Warum gerade ich

Ich höre zuerst zu. Und schreibe erst danach.

Elf Jahre lang habe ich ältere Menschen in ihrem Alltag begleitet. Mit Gesprächen, mit Musik, mit Zeit. Dabei habe ich gelernt, dass die wichtigsten Geschichten selten laut erzählt werden. Sie stecken in kleinen Erinnerungen, die zwischen zwei Sätzen auftauchen. Genau dort beginnt für mich jede Trauerrede.

Kati Kreyser, freie Trauerrednerin (IHK), Berlin und Brandenburg

Trauergespräch · Erinnerungen sammeln

Wie aus Erinnerungen eine Trauerrede wird.

Bevor eine freie Trauerfeier entstehen kann, gibt es das Trauergespräch. Das ist der Moment, in dem Sie als Angehörige erzählen und ich zuhöre. Was hat den Verstorbenen ausgemacht? Welche Geschichten erzählen Sie sich in der Familie immer wieder? Was würde dieser Mensch nie über sich selbst sagen, was aber stimmt?

Aus diesen Antworten entsteht die Rede. Nicht aus Vorlagen, nicht aus Schablonen.

Das Trauergespräch dauert in der Regel eineinhalb bis zwei Stunden. Es findet bei Ihnen zu Hause statt oder per Zoom, wenn das leichter ist. Sie müssen sich nicht vorbereiten. Was kommt, kommt.

Definition · konfessionslose Trauerfeier

Was ist eine freie Trauerfeier ohne Kirche und ohne Pfarrer?

Eine freie Trauerfeier, manchmal auch weltliche Trauerfeier, konfessionslose Trauerfeier oder Trauerfeier ohne Pfarrer genannt, ist eine Abschiedsfeier, die unabhängig von einer Kirche oder Religionsgemeinschaft stattfindet.

Das bedeutet nicht, dass sie weniger würdevoll ist. Im Gegenteil. Sie kann vollständig auf den Menschen zugeschnitten werden, der gegangen ist. Auf seine Lieblingsmusik. Auf Worte, die wirklich von ihm erzählen. Auf Rituale, die zur Familie passen.

Freie Trauerfeier, weltliche Trauerfeier, konfessionslose Trauerfeier. Diese Begriffe meinen im Grunde dasselbe, einen Abschied, der ohne kirchliche Bindung gestaltet wird.

Unterschied · Requiem

Freie Trauerfeier oder Requiem: Worin unterscheiden sich beide?

Requiem

Eine katholische Totenmesse. Sie folgt einer festen Liturgie, wird von einem Priester geleitet und enthält liturgische Elemente wie Kommunion und Eucharistie.

Freie Trauerfeier

Hat keine vorgeschriebene Form. Sie wird gemeinsam mit den Angehörigen entwickelt und passt sich dem Verstorbenen an, nicht umgekehrt. Worte, Musik und Rituale entstehen aus dem Leben des Menschen.

Beide Formen können würdevoll sein. Welche zu Ihrer Familie passt, hängt davon ab, was der Verstorbene sich gewünscht hat oder was Ihnen als Hinterbliebene Halt gibt.

Ablauf · Schritt für Schritt

Wie läuft eine freie Trauerfeier ab?

Eine freie Trauerfeier läuft in der Regel in sechs Schritten ab. Sie beginnt mit dem Einzug und Musik, dann folgt die Begrüßung. Den Kern bildet die persönliche Rede. Danach kommen ein Ritual oder eine Abschiedsgeste, eine Stille und der gemeinsame Abschluss.

1

Einzug mit Musik

Die Gäste kommen an, während ein Musikstück läuft, das zu dem verstorbenen Menschen gehört.

2

Begrüßung und Eröffnung

Wer die Feier leitet, begrüßt die Anwesenden und führt in den gemeinsamen Abschied ein.

3

Persönliche Rede, das Herzstück

Die persönliche Rede erzählt vom Leben dieses Menschen und von dem, was die Angehörigen im Trauergespräch geteilt haben.

4

Ritual oder Abschiedsgeste

Jetzt ist Raum für eine gemeinsame Geste, etwa das Entzünden einer Kerze, eine Blume am Sarg oder einen persönlichen Brief.

5

Stille oder Gedenkminute

Ein stiller Moment ohne Worte, in dem jeder für sich Abschied nehmen kann.

6

Abschluss mit Musik und einem letzten Gruß

Ein letztes Musikstück schließt die Feier. Danach folgt je nach Form des Abschieds der Gang zum Grab oder das Beisammensein im Anschluss.

Abschiedsrituale · Persönliche Ideen

Abschiedsrituale und persönliche Ideen für eine Trauerfeier.

Zu den bewährten Abschiedsritualen für eine Trauerfeier gehören eine Kerze, die jeder Gast entzündet, eine Blume oder ein Stein am Sarg, Briefe mit einem letzten Gedanken, gemeinsame Musik und ein Erinnerungstisch mit Fotos. Welche Geste passt, entscheidet nicht die Konvention, sondern der Mensch, um den es geht.

Trauerrituale und Abschiedsrituale geben Halt in Momenten, in denen Halt fehlt. Sie müssen nicht kompliziert sein. Oft sind es die einfachsten Gesten, die bleiben. Hier finden Sie sechzehn Ideen, geordnet nach den Momenten einer Trauerfeier.

Beim Ankommen
  • Kerzen am Eingang. Jeder Gast entzündet beim Eintreten ein Licht, das während der Feier brennt.
  • Ein Erinnerungstisch. Fotos, Gegenstände und kleine Dinge, die von diesem Menschen erzählen.
  • Ein großes Bild statt Kranz. Der Mensch wird sichtbar, nicht nur der Anlass.
  • Musik, die schon beim Eintreten erzählt. Das Lied, das alle mit ihm verbinden, statt neutraler Hintergrundmusik.
Während der Feier
  • Erinnerungskarten oder ein Wunschbaum. Jeder Gast schreibt eine Erinnerung oder einen letzten Gedanken auf.
  • Mehrere Stimmen statt einer Rede. Kinder, Enkel, Freunde und Kollegen erzählen je eine kurze Geschichte.
  • Eine Gedenkminute mit dem Lieblingslied. Stille trägt leichter, wenn Musik sie hält.
  • Ein Gegenstand, der durch die Reihen geht. Die Lesebrille, das Werkzeug, der Wanderstock. Etwas, das dieser Mensch täglich in der Hand hatte.
Beim Abschied
  • Eine Blume oder ein Stein am Sarg. Die vielleicht älteste und einfachste Geste des Abschieds.
  • Briefe, die mitgegeben werden. Ein letzter Gedanke, den niemand sonst liest.
  • Sarg oder Urne gemeinsam gestalten. Mit Farben, Worten oder den Handabdrücken der Enkel.
  • Ein letzter Toast. Das Lieblingsgetränk, ein Glas, ein Satz. Auf das Leben, das war.
Am Grab und danach
  • Blütenblätter statt Erde. Eine weichere Geste für den letzten Gang.
  • Seifenblasen als leise Alternative zu Luftballons. Ob sie am jeweiligen Ort möglich sind, stimmen Sie vorher ab.
  • Samentütchen als Andenken. Die Gäste nehmen etwas mit, das weiterwächst.
  • Ein Erinnerungsbuch beim Kaffee danach. Geschichten, die in der Feier keinen Platz hatten, finden hier ihren Ort.

Welche 5 Trauerrituale gibt es?

Die fünf häufigsten Trauerrituale sind eine Kerze, die jeder Gast entzündet, eine Blume oder ein Stein am Sarg, ein Brief mit einem letzten Gedanken, ein gemeinsames Lied und eine Gedenkminute in Stille. Diese fünf Gesten tragen fast jede Trauerfeier. Alles Weitere ist Möglichkeit, keine Pflicht.

Was ist ein No-Go bei einer Beerdigung?

Das einzige wirkliche No-Go ist ein Programm, das nicht zu diesem Menschen gehört. Gesten, die kopiert wirken. Worte, die auch bei jedem anderen Abschied fallen könnten. Alles andere, ob Farbe in der Kleidung, Lachen bei einer Erinnerung oder ein Schlager statt Orgelmusik, darf sein, wenn es zu ihm passt.

Wie kann man eine Trauerfeier persönlich gestalten?

Persönlich wird eine Trauerfeier, wenn Sie vom Menschen ausgehen und nicht vom Programm. Fragen Sie zuerst, worüber er gelacht hat, was er nie ausgelassen hätte, was ihm wichtig war. Wählen Sie dann eine oder zwei Gesten, die genau davon erzählen. Zwei Rituale, die gemeint sind, tragen mehr als sieben, die vollständig wirken.

Was macht eine Trauerfeier modern?

Modern ist eine Trauerfeier nicht durch ausgefallene Ideen. Sie wird modern, wenn sie sich nicht an starren Vorgaben, sondern am Menschen orientiert. Persönliche Musik, eine freie Kleiderwahl, ein passender Ort und ein Ritual, das der Familie wirklich etwas bedeutet, geben dem Abschied seine eigene Form.

Bitte stimmen Sie Rituale mit offenem Feuer sowie Gegenstände, die in den Sarg oder ins Grab gegeben werden sollen, vorher mit dem Bestattungsunternehmen oder der Friedhofsverwaltung ab. Die Regeln unterscheiden sich von Ort zu Ort.

Musik · Lieder, die tragen

Musik, die den Menschen noch einmal hörbar macht

Ich habe erlebt, wie ein ganzer Raum still wurde, weil ein Schlager lief, den alle mit diesem einen Menschen verbinden. Genau dafür ist Musik bei einer Trauerfeier da. Sie öffnet Erinnerungen, an die Worte allein nicht herankommen.

Manche Familien wählen ein klassisches Stück. Andere entscheiden sich für das Lied, das den Verstorbenen ein Leben lang begleitet hat. Beides ist richtig. Es muss nur gemeint sein.

Üblich sind zwei bis drei Musikstücke. Zum Einzug, in der Mitte der Feier und zum Abschluss. Die Technik bringe ich mit, meine eigene Anlage gehört dazu. Sie müssen sich um nichts kümmern.

Welche Lieder zu welchem Moment der Feier passen, habe ich aus meinen eigenen Trauerfeiern zusammengestellt. Fünf Stücke für jeden Moment, vom Ankommen bis zum Grab.

Mitgestalten · selbst gestalten

Eine freie Trauerfeier selbst gestalten, mit oder ohne Redner.

Viele Familien wollen eine freie Trauerzeremonie, die zu dem Menschen passt, von dem sie sich verabschieden. Nicht nach festem Ablauf. Nicht nach Vorgaben, die sich fremd anfühlen.

Eine konfessionslose Beerdigung folgt keiner festen Liturgie. Auch ein Trauergottesdienst, den die Familie selbst gestaltet, kennt kein Skript. Das schafft Raum. Für eigene Worte. Für Musik, die gemeint ist. Für Erinnerungen, die nicht in einer Predigt aufgehoben sind, sondern bei denen, die sie geteilt haben.

Mitgestalten heißt nicht, alles selbst machen. Es heißt, gemeinsam entscheiden, was bleiben soll. Welche Geste, welcher Satz, welche Musik. Was wegfallen darf, weil es zu diesem Menschen nicht gehört hätte.

Manche Familien tragen die Feier ganz allein. Andere wollen Begleitung für genau diesen Teil, den Aufbau, die Rede, den roten Faden. Beides ist möglich. Beides ist genug.

Trauerredner · selbst sprechen?

Wer hält die Trauerrede, und wann braucht man einen Trauerredner?

Die Trauerrede kann ein Familienmitglied halten, ein Freund, oder eine freie Rednerin. Es gibt keine Vorschrift, wer sprechen darf. Eine freie Trauerfeier kann die Familie selbst gestalten. Das ist möglich und manchmal genau das Richtige. Manchmal ist es aber auch zu viel.

Wenn Sie sich fragen: „Brauchen wir eine Trauerrednerin?“, dann ist das oft schon die Antwort.

Eine freie Rednerin hilft, wenn:

  • niemand in der Familie die Kraft hat, öffentlich zu sprechen
  • die Feier strukturiert und würdevoll sein soll, ohne dass jemand den Überblick behalten muss
  • der Verstorbene ein besonderes Leben hatte, das Worte verdient, nicht nur Floskeln
  • Angehörige aus verschiedenen Kulturen oder Religionen kommen
  • die Trauer frisch und überwältigend ist und jemand einfach die Führung übernehmen soll

Wenn Sie unsicher sind, ob Sie einen Trauerredner brauchen, melden Sie sich einfach. Kein Formular, kein Vertrag. Nur ein Gespräch.

Meine Arbeit beginnt nicht am Tag der Trauerfeier. Ich komme zu Ihnen nach Hause, höre zu und lerne den Menschen kennen, von dem ich erzählen werde. Aus diesem Gespräch entsteht die Rede.

Aufgabenteilung

Was ich übernehme, und was bei Ihnen bleibt

Das übernehme ich

  • Das Trauergespräch bei Ihnen zu Hause, eineinhalb bis zwei Stunden
  • Das Schreiben der Rede, persönlich verfasst und nicht aus einer Vorlage
  • Die Leitung der Zeremonie vom ersten bis zum letzten Wort
  • Die Wiedergabe der Musik über meine eigene Anlage
  • Die Abstimmung des Ablaufs mit dem Bestattungsunternehmen
  • Die Anfahrt bis 50 Kilometer

Das bleibt bei Ihnen

  • Die Wahl des Bestattungsunternehmens und des Ortes
  • Der Termin, in Absprache mit Friedhof oder Halle
  • Traueranzeige und Einladung der Gäste
  • Blumen und Dekoration
  • Das Beisammensein im Anschluss
  • Die Entscheidung, welche Rituale Sie möchten

Fünf Schritte

So läuft es ab, wenn Sie sich melden

1

Sie rufen an oder schreiben

Ein kurzer Anruf genügt. Sie müssen nichts vorbereiten und nichts erklären können.

2

Ich prüfe den Termin

Ich sage Ihnen so schnell wie möglich, ob ich die Feier übernehmen kann.

3

Wir sprechen bei Ihnen zu Hause

Eineinhalb bis zwei Stunden. Sie erzählen, ich höre zu und frage nach. Auf Wunsch auch per Zoom.

4

Ich schreibe die Rede

Aus dem, was Sie erzählt haben. Nicht aus einer Vorlage.

5

Der Tag der Feier

Ich bin vorher da, spreche mit dem Bestatter und führe durch die Zeremonie.

Begleitbroschüre

Etwas, das Ihnen auch nach unserem Gespräch Orientierung gibt

Nach dem Trauergespräch erhalten Sie von mir eine kleine Begleitbroschüre. Sie fasst Ablauf, Musik, Erinnerungen und die nächsten Schritte zusammen, damit Sie nicht alles im Kopf behalten müssen.

Die vollständige Broschüre ist ausschließlich für Familien bestimmt, die ich begleite. Deshalb sehen Sie hier nur eine mit Wasserzeichen versehene Vorschau des Titelblatts.

♡ Im Honorar enthalten

Kurzfristig

Es muss schnell gehen?

Kurzfristige Anfragen sind möglich. Zwei Dinge müssen zusammenkommen: Der Termin muss frei sein, und es muss genug Zeit für das Gespräch und das Schreiben der Rede bleiben. Rufen Sie einfach an, dann sage ich Ihnen sofort, ob es geht.

Kosten

Was eine freie Trauerfeier bei mir kostet

Freie Trauerfeier500 Euro

Darin enthalten sind:

  • Trauergespräch bei Ihnen zu Hause
  • Persönlich verfasste Rede
  • Leitung der Zeremonie
  • Technische Wiedergabe der Musik über meine eigene Anlage
  • Anfahrt bis 50 Kilometer

Liegt der Ort weiter als 50 Kilometer entfernt, bespreche ich die zusätzlichen Fahrtkosten vorab mit Ihnen. Die Preise im Detail

Einsatzgebiet

Freie Trauerfeiern in Berlin und Brandenburg

Ich bin in Neuenhagen bei Berlin zu Hause. Die Anfahrt bis 50 Kilometer ist im Honorar enthalten.

Sie wohnen weiter weg? Fragen Sie trotzdem gern an. Die zusätzlichen Fahrtkosten bespreche ich vorab mit Ihnen.

Urne oder Sarg

Trauerfeier mit Urne oder Sarg: Was ist der Unterschied?

Ob Urne oder Sarg bei der Trauerfeier anwesend ist, hängt vom Willen des Verstorbenen und vom Zeitpunkt der Beisetzung ab. Beides ist möglich, beides kann würdevoll gestaltet werden.

Trauerfeier mit Urne

Die Urne ist kompakter und kann bei der Trauerfeier anders im Raum platziert werden. Zum Beispiel auf einem Tisch, umgeben von Fotos und persönlichen Gegenständen. Manche Familien empfinden das als intimer. Trauerfeier und Beisetzung müssen dabei nicht am selben Tag stattfinden.

Trauerfeier mit Sarg

Der Sarg macht den Tod sichtbarer. Für manche Menschen ist das wichtig, um die Realität des Abschieds wirklich zu fassen. Bei einer Erdbestattung findet die Beisetzung oft direkt im Anschluss statt.

Diese Entscheidung liegt in der Hand des Verstorbenen oder, wenn kein Wunsch bekannt ist, der Familie. Es gibt keine richtige Antwort. Beide Formen haben ihre Würde, und beide können mit einer freien Trauerfeier verbunden werden.

Begriffe · Bestattung · Beerdigung · Beisetzung

Bestattung, Beerdigung, Beisetzung: Was ist was?

Diese drei Begriffe werden oft gemischt verwendet. Sie meinen aber Unterschiedliches.

Bestattung
Der Oberbegriff. Er umfasst den gesamten Prozess vom Todesfall bis zur letzten Ruhe.
Beerdigung
Bezeichnet im engeren Sinn die Erdbestattung, also wenn der Sarg in die Erde gelassen wird.
Beisetzung
Der Akt selbst, in dem Sarg oder Urne ihre letzte Ruhestätte erreichen. Das kann auf einem Friedhof sein, im Wald, auf See.
Trauerfeier
Die Zeremonie, in der Sie als Angehörige Abschied nehmen. Sie kann vor der Beisetzung stattfinden, am selben Tag oder, wie viele es heute wählen, getrennt davon.

Freie Beerdigung · konfessionslose Beerdigung

Freie Beerdigung und konfessionslose Beerdigung: Was bedeutet das?

Eine freie Beerdigung ist ein Abschied ohne Kirche und ohne Pfarrer. Sie wird von einer freien Rednerin gestaltet oder von der Familie selbst, ausgerichtet auf den Menschen, der gegangen ist. Freie Beerdigung, konfessionslose Beerdigung und weltliche Beerdigung meinen dasselbe.

Viele Familien suchen nach einem Abschied, der zu einem Menschen passt, der mit Kirche wenig anfangen konnte. Bei einer freien Beerdigung gibt es keine feste Liturgie. An ihre Stelle treten eigene Worte, Musik, die gemeint ist, und Rituale, die zur Familie gehören.

Eine Beerdigung ohne Pfarrer und ohne Redner ist möglich. Dann tragen die Angehörigen die Worte selbst. Wer das nicht möchte, holt sich Begleitung für die Rede und den roten Faden. Beides ist möglich. Beides ist genug.

Bestattungsarten · Überblick

Welche Bestattungsarten gibt es bei einer freien Trauerfeier?

Eine freie Trauerfeier ist an keine bestimmte Bestattungsart gebunden. Sie lässt sich mit jeder Form des Abschieds verbinden, mit einer Erdbestattung genauso wie mit einer Naturbestattung. Welche zu Ihnen passt, hängt vom Willen des Verstorbenen ab und davon, was sich für die Familie richtig anfühlt.

Erdbestattung

Der Sarg wird auf einem Friedhof in einem Grab beigesetzt. Die klassische Form, oft mit einer Trauerfeier direkt vor der Beisetzung.

Feuerbestattung

Der Verstorbene wird eingeäschert, die Urne anschließend beigesetzt. Sie gibt Familien mehr zeitlichen Spielraum, weil Trauerfeier und Beisetzung getrennt stattfinden können.

Waldbestattung

Die Urne wird an einem Baum in einem Bestattungswald beigesetzt, etwa in einem FriedWald oder RuheForst. Viele kennen diese Form als Baumbestattung. Für Menschen, die der Natur verbunden waren.

Seebestattung

Die Asche wird in einer Seeurne dem Meer übergeben. Eine stille, weite Form des Abschieds, die oft bewusst gewählt wird.

Anonyme oder halbanonyme Beisetzung

Die Beisetzung erfolgt auf einem Gemeinschaftsfeld ohne namentliche Grabstelle. Manche Familien wünschen sich das, andere brauchen einen festen Ort zum Wiederkommen.

Bei allen diesen Formen können Sie eine freie Trauerfeier gestalten, mit persönlichen Worten, Musik und Ritualen. Findet der Abschied unabhängig von der Beisetzung statt, lesen Sie dazu mehr unter Trauerfeier ohne Beisetzung.

Kleiderordnung · Was zieht man an?

Kleiderordnung bei einer Trauerfeier: Was gilt noch?

Schwarz ist traditionell, aber kein Muss. Bei einer freien Trauerfeier gilt, was der Verstorbene gemocht hätte, zählt mehr als Konvention.

Manche Familien wünschen sich Farbe, weil der verstorbene Mensch Farben liebte. Andere halten an Schwarz oder Dunkelblau fest, weil es sich richtig anfühlt. Beides ist in Ordnung.

Das Wichtigste: Kommen. Alles andere ist zweitrangig.

Kirchenaustritt · konfessionsloser Abschied

Beerdigung nach Kirchenaustritt: Was ist möglich?

Eine Beerdigung ist auch nach einem Kirchenaustritt möglich. Eine Trauerfeier braucht keine Kirchenzugehörigkeit, um persönlich, würdevoll und tröstlich zu sein.

Eine kirchliche Trauerfeier kann nach einem Austritt allerdings abgelehnt werden. Beide großen Kirchen entscheiden im Einzelfall, einen Anspruch darauf gibt es nicht. Die freie Trauerfeier steht Ihnen dagegen in jedem Fall offen. Sie ist von jeder Kirche unabhängig und wird ganz auf den Menschen ausgerichtet, von dem Sie sich verabschieden.

Ob Sie die Feier selbst tragen oder sich Begleitung wünschen, lesen Sie unter Trauerrednerin Berlin und Brandenburg.

Die Rede war sehr schön, auch die Metapher mit dem Zug als Lebensweg ist eine wirklich schöne Idee. Ich fand es erstaunlich, dass man gleichzeitig lachen und weinen konnte bei deiner Rede.
Angehörige, Trauerfeier · Hönow
Zuschrift einer Angehörigen
Ich wollte mich noch einmal für die für mich erst ungewöhnliche, aber dann wundervolle Rede bedanken. Es hat mir sehr gut gefallen.
Angehörige, Trauerfeier · Berlin
Zuschrift einer Angehörigen

Häufige Fragen

Was Angehörige oft fragen.

Was übernimmt eine freie Trauerrednerin genau?

Eine freie Trauerrednerin führt das Vorgespräch mit den Angehörigen, schreibt daraus die persönliche Rede, baut den Ablauf der Feier auf, stimmt Musik und Rituale ab und leitet die Zeremonie am Tag des Abschieds. Bei mir gehört die technische Wiedergabe der ausgewählten Musik über meine eigene Anlage dazu. Ort, Termin und Floristik laufen in der Regel über das Bestattungshaus.

Wie kurzfristig kann eine freie Trauerfeier organisiert werden?

Oft ist eine kurzfristige Begleitung möglich. Entscheidend ist, ob der Termin noch frei ist und genug Zeit für das Vorgespräch und das Schreiben der Rede bleibt. Wenn Sie unter Zeitdruck stehen, rufen Sie bitte direkt an. So lässt sich schnell klären, ob ich die Trauerfeier noch übernehmen kann.

Wie schnell bekomme ich Antwort?

Bei einer Trauerfeier melde ich mich so schnell wie möglich.

Wie finde ich eine passende Trauerrednerin?

Achten Sie darauf, ob es ein persönliches Vorgespräch gibt und wie viel Zeit dafür eingeplant wird, und ob die Rede von der Person geschrieben wird, die sie auch hält. Ein Telefonat reicht meist, um zu spüren, ob jemand zuhört. Wenn das Gefühl nicht stimmt, ist es die falsche Person, unabhängig von Referenzen.

Arbeiten Sie auch in Brandenburg oder nur in Berlin?

In beidem. Ich komme aus Neuenhagen bei Berlin und begleite Trauerfeiern in Berlin und in großen Teilen des Brandenburger Umlands. Die Anfahrt bis 50 Kilometer ist in meinem Honorar enthalten. Liegt der Ort weiter entfernt, bespreche ich die zusätzlichen Fahrtkosten vorab mit Ihnen.

Wie bereite ich mich auf das Trauergespräch vor?

Sie müssen sich nicht vorbereiten. Es hilft, wenn Sie ein paar Fotos, Erinnerungsstücke oder einen Brief des Verstorbenen bereitlegen. Aber das ist nicht Pflicht. Was wir brauchen, sind keine fertigen Sätze, sondern Erinnerungen. Die kommen oft im Gespräch ganz von selbst.

Kann eine freie Trauerfeier auch im Wald oder am See stattfinden?

Ja. Eine freie Trauerfeier ist nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Sie findet statt, wo es für die Familie passt. In der Friedhofskapelle, in einem Bestattungshaus, draußen im Grünen, an einem Lieblingsort des Verstorbenen oder bei einer Beisetzung am Baum oder auf See.

Was ist eine weltliche oder konfessionslose Trauerfeier?

Eine weltliche, freie oder konfessionslose Trauerfeier ist eine Abschiedsfeier ohne kirchliche Bindung. Sie wird nicht von einem Pfarrer geleitet, sondern frei gestaltet, auf den Menschen zugeschnitten, von dem Abschied genommen wird. Die drei Begriffe meinen im Grunde dasselbe.

Kann man eine Trauerfeier ohne Kirche und ohne Pfarrer gestalten?

Ja. Eine freie Trauerfeier kommt ganz ohne Kirche und ohne Pfarrer aus. An die Stelle der Liturgie tritt ein frei gestalteter Ablauf mit persönlicher Rede, Musik und Ritualen, die zum Verstorbenen passen. Würdevoll ist sie deshalb nicht weniger, im Gegenteil, sie ist ganz auf diesen einen Menschen ausgerichtet.

Wie läuft eine Beerdigung ohne Kirche ab?

Bei einer Beerdigung ohne Kirche gestalten Sie den Abschied frei und persönlich, ohne kirchliche Vorgaben. Statt eines Pfarrers hält eine freie Trauerrednerin die Abschiedsrede, die vom Leben des verstorbenen Menschen erzählt. Musik, Texte und Rituale wählen Sie selbst, am Grab, in der Trauerhalle oder an einem Ort, der zur Familie passt. So wird der Abschied weltlich und trotzdem würdevoll, ganz gleich ob Erdbestattung, Feuerbestattung oder Naturbestattung.

Ist eine Beerdigung nach Kirchenaustritt möglich?

Ja. Eine Beerdigung ist auch nach einem Kirchenaustritt möglich. Eine kirchliche Trauerfeier kann zwar abgelehnt werden, einen Anspruch darauf gibt es nicht. Eine freie Trauerfeier steht Ihnen aber in jedem Fall offen. Sie ist von jeder Kirche unabhängig und wird ganz auf den Menschen ausgerichtet, von dem Sie sich verabschieden.

Wer hält die Trauerrede bei einer freien Trauerfeier?

Die Trauerrede kann ein Mensch aus der Familie halten, ein enger Freund oder eine freie Trauerrednerin. Es gibt keine Vorschrift, wer sprechen darf. Manche Familien tragen die Worte selbst, andere wünschen sich Begleitung für genau diesen Teil, damit niemand am Tag des Abschieds die Führung übernehmen muss. Eine freie Rednerin hört im Vorfeld zu, lernt den verstorbenen Menschen kennen und formt daraus eine Rede, die wirklich von ihm erzählt.

Was kostet eine freie Trauerfeier mit Trauerrednerin?

Eine freie Trauerfeier mit mir kostet 500 Euro. Im Honorar enthalten sind das Trauergespräch bei Ihnen zu Hause, die Vorbereitung der Rede, die Leitung der Zeremonie, die technische Wiedergabe der ausgewählten Musik über meine eigene Anlage und die Anfahrt bis 50 Kilometer. Liegt der Ort weiter entfernt, bespreche ich die zusätzlichen Fahrtkosten vorab mit Ihnen. Details finden Sie auf der Seite Trauerredner Kosten Berlin.

Was ist eine freie Beerdigung?

Eine freie Beerdigung ist ein Abschied ohne Kirche und ohne Pfarrer. Eine freie Rednerin oder die Familie gestaltet die Feier frei, mit persönlichen Worten, Musik und Ritualen. Freie, konfessionslose und weltliche Beerdigung meinen dasselbe.

Kann man eine Trauerfeier ohne Redner selbst gestalten?

Ja. Eine freie Trauerfeier können Sie als Familie ohne Redner selbst gestalten. Sie wählen Musik, Worte und Rituale selbst. Wenn niemand sprechen möchte oder die Kraft fehlt, übernimmt eine freie Rednerin die Rede und den roten Faden.

Was bringt man zu einer Beerdigung oder Trauerfeier mit?

Eine einzelne Blume, die am Sarg oder an der Urne abgelegt wird, ist die häufigste Geste. Auch eine Kondolenzkarte für die Familie ist üblich. Bei einer freien Trauerfeier gilt darüber hinaus, was zu dem Menschen passt, zählt mehr als jede Konvention. Manche Familien bitten statt Blumen um eine Spende oder um eine aufgeschriebene Erinnerung. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie ruhig bei den Angehörigen nach.

Welche Lieder passen zu einer Trauerfeier?

Es gibt keine Vorschrift, nur eine Richtschnur. Das Lied muss zu dem Menschen gehören. Bewährt haben sich ruhige klassische Stücke wie Air von Bach, bekannte Lieder wie Über den Wolken von Reinhard Mey oder Der Weg von Herbert Grönemeyer, und oft das Lieblingslied des Verstorbenen, auch wenn es ein Schlager ist. Üblich sind zwei bis drei Stücke, zum Einzug, in der Mitte und zum Abschluss. Eine Auswahl, geordnet nach den Momenten der Feier, finden Sie auf der Seite Trauermusik.

Bereit?

Möchten Sie mit mir sprechen?

Kati KreyserPorträt
Freie Rednerin für eine freie Trauerfeier in Berlin und Brandenburg, Kati Kreyser
Foto: Marko Dietrich

Wenn Sie unsicher sind, ob eine freie Trauerfeier das Richtige für Ihre Familie ist, lassen Sie uns sprechen. Unverbindlich und in Ruhe.

Ich komme zu Ihnen nach Hause oder wir telefonieren, so wie es für Sie gerade passt.

Von Anfang bis Ende geht es um Sie.