Meine Geschichte

Heute brauche ich alles davon.

1993 begann meine Ausbildung bei Kaiser's. Später gründete ich Chöre in zwei Pflegeheimen, organisierte Musikcafés und brachte mit den Bewohnern Theater auf die Bühne. Wie daraus meine Arbeit als Rednerin geworden ist, erzähle ich hier.

Kati Kreyser lächelt in einer grauen Strickjacke vor grünem Hintergrund
Foto Marko Dietrich
Von Anfang bis Ende. Loyal verschrieben.Neuenhagen · Berlin und Brandenburg

Zum Beispiel Weihnachten

Traumzauberbaum im Pflegeheim.

Mit den Bewohnern habe ich „Der Traumzauberbaum“ von Reinhard Lakomy aufgeführt. Die Lieder habe ich am Keyboard gespielt und dazu gesungen. Das Bühnenbild habe ich selbst aufgebaut.

Die Vorbereitungen für unsere Weihnachtsaufführungen gingen oft zu Hause weiter. Gesang und Theater gehörten längst zu meinem Leben. Auch wenn mein Umfeld sich immer wieder fragte, warum ich als erwachsene Frau noch Unterricht nahm.

Der Einzelhandel

1993 bis 2012. Ausbildung und Arbeit im selben Betrieb.

Fast zwanzig Jahre bei Kaiser's.

Meine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau begann 1993 bei Kaiser's. Ich blieb bis Ende 2012. Ausbildung und Berufsalltag im selben Betrieb.

Zu meiner Arbeit gehörten Backwaren, Bestellungen, Inventuren und Qualitätskontrolle. Bei den Bestellungen habe ich die Verantwortung besonders gespürt. Es musste alles funktionieren.

Und dann waren da die Kunden. Jeder mit seinen Eigenheiten. Ich musste auf ganz verschiedene Menschen eingehen und gleichzeitig meine Arbeit schaffen. Zuhören, organisieren, die Zeit im Blick behalten. Das lief nebeneinander.

Wenn ich heute eine Ruhestandszeremonie begleite, bringe ich auch meine eigene Erfahrung mit. Fast zwanzig Jahre in einem Betrieb. Und dann der Abschied davon.

Mehr über Ruhestandszeremonien

Die Musik

Gesang, Keyboard, Stage Coaching. Auch selbst Unterricht geben.

Ich habe gelernt. Und selbst unterrichtet.

An der Musikschule habe ich Gesangsunterricht, Keyboardunterricht und Stage Coaching genommen. Dazu kam Theaterunterricht. Auftritte gehörten ebenso dazu wie das Üben.

Über Jahre habe ich auch selbst Keyboardunterricht gegeben. Ich brachte einzelnen Bewohnern im Pflegeheim Keyboard und Blockflöte bei.

Für das Musikcafé habe ich Künstler der örtlichen Musikschule eingeladen.

Die Pflegeheime

Ein Wechsel. Zwei selbst gegründete und geleitete Chöre.

Erst Sitztanz. Dann gemeinsam Musik.

Von Januar 2013 bis April 2026 habe ich Menschen in Pflegeheimen begleitet. Zuerst von 2013 bis 2014 in einem Haus, ab 2015 im zweiten. In beiden habe ich einen Chor gegründet und geleitet.

Unsere Chorprobe begann mit einem Sitztanz. Danach kam das Ensemble, dann wurde gesungen. Dazu habe ich Rollatortänze mit kleinen Choreografien vorbereitet.

Manchmal war ein Mensch an einem Tag ganz anders als am Tag davor. Darauf musste ich mich spontan einstellen. Auch dann, wenn ich etwas vorbereitet hatte.

Meine Abschlussarbeit hieß „Musik Café“.

Von März 2014 bis Januar 2015 habe ich die Weiterbildung „Musikgeragogik – Musik mit alten Menschen“ bei der Landesmusikakademie Berlin und der Fachhochschule Münster absolviert. 182 Unterrichtsstunden. Dazu gehörten Biografieorientierung und die Begleitung am Lebensende. Meine Abschlussarbeit zum Thema „Musik Café“ und das Kolloquium habe ich mit gutem Erfolg abgeschlossen.

Musik am Lebensende

In beiden Häusern habe ich Menschen am Lebensende musikalisch mit der Veeh-Harfe begleitet. Im zweiten Haus habe ich auf Wunsch der Leitung auch Fortbildungen dazu für die Mitarbeiter gegeben.

Wenn Sie einen Menschen verloren haben, müssen Sie mir gegenüber nichts überspielen. Abschied und Trauer sind mir aus dieser Arbeit vertraut.

Eine Begegnung ist geblieben

Und dann sang sie.

Über eine Bewohnerin hieß es, sie spreche kein Wort.

In meiner Musikgruppe sang sie die Volkslieder mit. Alle Strophen. Auswendig.

Ich konnte ihr beim Aufblühen zusehen.

Die Rednerin

Seit 2025 · Freie Rednerin (IHK)

Heute kommt alles zusammen.

2025 habe ich meine Ausbildung zur Freien Rednerin abgeschlossen. Im Lehrgang ging es um freie Trauungen, Kinderwillkommensfeste und Trauerfeiern, um freies Reden, Stimmbildung und Bühnenpräsenz.

In den Pflegeheimen habe ich noch bis April 2026 gearbeitet. Eine Zeit lang lief beides nebeneinander.

Ich bin Kati Kreyser, Freie Rednerin (IHK) für Berlin und Brandenburg. Ich gestalte freie Trauungen, Kinderwillkommensfeste, Einschulungsfeiern, erneuerte Eheversprechen, Ehejubiläen, Ruhestandszeremonien und Trauerfeiern.

Eine Geschichte in zwei Sprachen.

Bei einer zweisprachigen Zeremonie sollen alle Gäste dieselbe Geschichte miterleben. Ich gestalte sie auf Deutsch und Englisch oder auf Deutsch und Französisch. Rein deutschsprachige Zeremonien halte ich ebenso.

Mehr über zweisprachige Zeremonien

Was außerdem zu mir gehört

Auch das bin ich.

Ich weiß, was Abschiednehmen bedeutet.

Das Leben hat mir gezeigt, dass „Von Anfang bis Ende“ nicht immer gradlinig ist.

Manchmal verliert man jemanden, den man nie verlieren wollte. Und manchmal schenkt das Leben einem genau dann einen Menschen, mit dem man wieder lacht, vertraut und bleibt.

Sport. Ziemlich viel sogar.

Ich fahre Peloton, laufe, mache Krafttraining und wandere auch schon mal 55 Kilometer. Freiwillig. Warum genau, frage ich mich meistens irgendwo nach Kilometer 40. Aber bis dahin ist es ohnehin zu spät.

Meine Stimme

Jetzt kannst du mich hören.

Im Video stelle ich mich vor. So bekommst du auch einen Eindruck davon, wie ich spreche.

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Die nächste Geschichte

Jetzt möchte ich deine hören.

Schreib mir, welcher Moment ansteht. Du musst noch keinen fertigen Plan haben.

Unverbindlich anfragen

Ich antworte meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden.

Für Angehörige

Wenn es um einen kurzfristigen Abschied geht, rufen Sie mich bitte direkt an.

0156 796 380 16rednerin@kati-kreyser.de

Kati Kreyser · Neuenhagen bei Berlin