Freie Trauung im Winter · Berlin und Brandenburg

Winterhochzeit in Berlin und Brandenburg

Manche Liebesgeschichten gehören nicht in den Sommer.

Wenn draußen der Tag leiser wird und drinnen die Kerzen brennen, entsteht eine Nähe, die keine Sommerhochzeit nachbauen kann.

Ich gestalte eure freie Trauung im Winter persönlich, klar und so, dass sie sich nach euch anfühlt. Nicht nach einer Jahreszeit aus dem Bilderbuch.

Für November 2026 bis Februar 2027 sind noch Termine frei.

  • Freie Trauung ab 1.250 € inkl. MwSt.
  • Vollständig zweisprachig ab 1.700 € inkl. MwSt.

Kati Kreyser · Freie Rednerin (IHK) · Berlin und Brandenburg · Antwort meist innerhalb von 24 Stunden

Kati Kreyser, freie Rednerin für Winterhochzeiten in Berlin und Brandenburg Foto: Steffen Hohmann

Nicht die Nebensaison

Eine Winterhochzeit ist kein Sommerfest mit Kerzen.

Draußen wird es langsam dunkel. Drinnen flackern Kerzen, jemand schenkt etwas Warmes nach, die Gäste rücken näher zusammen. Und genau in diesem Moment beginnt eure Geschichte noch einmal laut zu werden.

Eine Hochzeit im Winter muss nichts beweisen. Sie braucht keinen perfekten Sonnenuntergang und keine dreißig Grad im Schatten. Sie hat etwas, das der Sommer nicht kennt. Die Welt da draußen wird leiser, und alles, was zählt, geschieht in einem Raum voller Menschen, die euretwegen gekommen sind.

Ich habe Trauungen in der prallen Julisonne gehalten und Trauungen, bei denen hinter den Fenstern Schnee fiel. Beides kann wunderschön sein. Aber im Winter hört man anders zu.

Ihr müsst dabei weder auf Schnee hoffen noch Weihnachten spielen. Eure Hochzeit darf elegant, urban, farbig, ruhig oder ziemlich ausgelassen sein. Der Winter ist nicht euer Motto. Er ist der Rahmen für das, was euch ausmacht.

Was ihr von mir bekommt

Eure Geschichte. Und jemand, der sie sicher durch den Tag führt.

Eine Wintertrauung braucht keine besondere Textvorlage. Sie braucht eine Rednerin, die euch kennt, den Raum lesen kann und auch dann ruhig bleibt, wenn Wetter oder Ablauf sich verändern.

Ein kostenfreies Kennenlernen

Wir finden in Ruhe heraus, ob es zwischen uns passt. Ohne Verkaufsshow und ohne Entscheidung am selben Abend. Danach habt ihr sieben Tage Bedenkzeit.

Ein ausführliches Vorbereitungsgespräch

Ich höre zu, frage nach und achte auf die kleinen Dinge zwischen euren Antworten. Auf das, worüber ihr gemeinsam lacht. Auf das, was euch trägt. Und auf das, was in keiner Rede aus dem Baukasten stehen kann.

Eine Rede, die nur zu euch gehört

Mit Humor, wenn er passt. Mit Tiefe, wenn sie dran ist. Frei gehalten und nicht hinter einem Manuskript versteckt.

Ein klarer Ablauf

Ich leite eure Zeremonie und behalte Musik, Beteiligte, Rituale und Übergänge im Blick. Ihr müsst während eurer Trauung nichts organisieren.

Technik und Musik

Meine eigene Tontechnik und die mit euch abgestimmte Musik gehören dazu. Die Anlage bringe ich selbst mit und verlasse mich dabei auf niemanden.

Auf Wunsch vollständig zweisprachig

Deutsch und Englisch oder Deutsch und Französisch. Nicht als Übersetzung am Rand, sondern so, dass sich alle Menschen im Raum angesprochen fühlen.

Der Preis

Die freie Trauung kostet ab 1.250 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Darin enthalten sind Kennenlernen, Vorbereitungsgespräch, individuelle Rede, Leitung der Zeremonie, Technik, Musik und die Anfahrt bis 50 Kilometer.

Zur Rede zum Nachlesen

Ich halte eure Rede frei, aus meinen eigenen Stichpunkten. Deshalb existiert sie an eurem Hochzeitstag nirgends als fertiger Text.

Wenn ihr sie zum Nachlesen möchtet, setze ich mich danach hin und schreibe sie aus. Das sind ein paar Stunden Arbeit, denn ich drucke keine Datei aus, sondern schreibe eure Rede ein zweites Mal. Deshalb kostet die gedruckte Fassung 250 Euro.

Und ehrlich dazugesagt, wortgleich mit dem, was im Raum gesagt wurde, kann sie nicht sein. Frei gesprochen ist frei gesprochen.

Was der Winter praktisch verändert

Nicht mehr Aufmerksamkeit. Aber oft mehr Spielraum.

Jedes Paar bekommt von mir dieselbe Sorgfalt, im Januar genauso wie im Juni. Deshalb gibt es bei mir keinen Winterrabatt und keine kleinere Nebensaison-Version meiner Arbeit.

Was sich im Winter verändern kann, ist der Kalender rund um eure Hochzeit.

Viele begehrte Locations, Fotografen, Musiker und andere Dienstleister haben zwischen November und Februar eher noch freie Termine. Auch eine Hochzeit mit kürzerer Vorlaufzeit lässt sich dadurch manchmal ruhiger zusammenstellen.

Rückfragen und neue Ideen gehören ohnehin zu meiner Begleitung. Im Winter scheitert eine späte Idee nur seltener daran, dass das gesamte Hochzeitsteam bereits an jedem Wochenende gleichzeitig unterwegs ist.

Mehr mögliche Termine

Ihr müsst euren Tag seltener zwei Jahre im Voraus festlegen.

Mehr Auswahl im Team

Die Chance auf eure Wunschlocation und eure bevorzugten Dienstleister ist häufig größer.

Derselbe Anspruch

Meine Leistung und mein Preis ändern sich nicht mit der Jahreszeit.

Warum im Winter heiraten

Sechs gute Gründe. Ganz ohne Schneegarantie.

Euer Wunschtermin ist eher noch frei

Eine Location, die im Juni lange im Voraus ausgebucht ist, kann im Januar noch Platz haben. Das gilt häufig auch für Fotografen, Caterer, Musiker und Rednerinnen.

Eure Hochzeit steht nicht zwischen fünf Sommerterminen

Im Winter gibt es weniger Urlaubswochen, Festivals und Hochzeiten am selben Wochenende. Das ist keine Garantie dafür, dass alle Gäste zusagen. Aber euer Fest ist für viele etwas Ungewöhnliches und Eigenständiges.

Euer Budget kann weiter reichen

Einige Locations, Hotels und Dienstleister bieten außerhalb der Hauptsaison niedrigere Mindestumsätze, besondere Pakete oder bessere Konditionen. Fragt konkret nach. Nicht jedes Angebot ist im Winter automatisch günstiger.

Lasst euch außerdem zeigen, was im Preis enthalten ist. Heizung, Reinigung, Technik, Garderobe, spätere Abreisezeiten oder ein Winterdienst können je nach Haus bereits dazugehören oder zusätzlich berechnet werden.

Niemand kämpft mit großer Hitze

Kein Anzug klebt bei 34 Grad, keine Torte steht in der Sonne und kein Gast sucht während der Zeremonie verzweifelt nach Schatten.

Ihr müsst nach dem Standesamt nicht bis zum Sommer warten

Wenn ihr euch im Herbst oder Winter standesamtlich das Jawort gebt, dürft ihr auch dann feiern. Nicht erst ein halbes Jahr später, nur weil Hochzeiten angeblich in den Sommer gehören.

Das Licht ist anders, als viele denken

Die Sonne steht tief, die Schatten werden länger und das Licht wirkt weicher. Dafür ist das Zeitfenster kürzer. Ein guter Tagesplan macht aus dieser Grenze einen Vorteil.

Es wird früh dunkel. Draußen kann es nass und kalt sein. Ein Empfang im Freien dauert eher zwanzig Minuten als zwei Stunden. Wer damit plant, gewinnt alles andere dazu. Und planen könnt ihr mit mir.

Zahlen statt Bauchgefühl

Winterhochzeiten sind seltener. Aber kein Sonderfall.

2024 wurden in Deutschland 349.216 Ehen geschlossen. 25.035 davon im Dezember und 18.147 im November.

Das sind zusammen 43.182 Eheschließungen in nur zwei Monaten. Anders gesagt, rund jede achte Ehe des gesamten Jahres begann im November oder Dezember.

Die Zahlen machen aus dem Winter keine Hauptsaison. Sie zeigen aber, dass ihr mit eurer Entscheidung keineswegs allein seid.

349.216

Eheschließungen im Jahr 2024

25.035

Eheschließungen im Dezember

18.147

Eheschließungen im November

12,4 %

des Jahres in diesen beiden Monaten

Quelle Statistisches Bundesamt, GENESIS-Tabellen 12611-0001 und 12611-0002. Eigene Berechnung aus den veröffentlichten Jahres- und Monatswerten.

Licht, Wärme und ein ruhiger Plan

Der Winter ist Teil des Ablaufs.

Eine freie Trauung im Winter folgt ihrer eigenen Dramaturgie. Und die beginnt nicht bei der Dekoration, sondern beim Licht.

Mitte Dezember geht die Sonne in Berlin kurz vor 16 Uhr unter. Wenn ihr Tageslicht für eure Zeremonie und die ersten Fotos möchtet, muss der Tag früher beginnen als bei einer Sommerhochzeit.

Das richtige Zeitfenster

Ein Beginn gegen 13 oder 14 Uhr lässt im Dezember noch Raum für Tageslicht. Das letzte Licht gehört euren Fotos. Die Dämmerung danach darf bereits Teil der Feier werden.

Ein Raum, der wirklich funktioniert

Der Trauraum muss zuverlässig beheizt sein, auch wenn draußen plötzlich Minusgrade herrschen. Dazu gehören eine Garderobe, kurze Wege, sichere Eingänge und ein Ort für Fotos, der nicht nur bei Schnee schön ist.

Draußen nur so lange, wie es schön bleibt

Eine kurze freie Trauung draußen kann großartig sein. Mit Decken, einem warmen Empfang und einem nahen Innenraum. Niemand muss am Hochzeitstag beweisen, wie lange er Kälte aushält.

Musik und Technik ohne Wetterlotterie

Kälte, Feuchtigkeit und Wind betreffen nicht nur Menschen. Auch Instrumente, Akkus und Lautsprecher brauchen einen geschützten Plan. Ich kläre mit euch, was draußen möglich ist und wann der Innenraum die bessere Wahl ist.

Ihr müsst all das nicht allein sortieren. Ich denke eure Zeremonie mit euch durch und sage ehrlich, was trägt und was am Hochzeitstag unnötig anstrengend wird.

Die Frage, die ihr euch heimlich stellt

Was werden unsere Gäste zu einer Winterhochzeit sagen?

Ehrlich gesagt reagieren Gäste sehr verschieden. Manche sind zuerst überrascht. Einige sind sofort begeistert. Andere fragen nach Kälte, Anreise oder danach, ob ihr wirklich draußen heiraten wollt.

Das ist noch keine Ablehnung. Meist fehlt zunächst nur das Bild davon, wie sich euer Tag anfühlen soll.

Ich verspreche euch nicht, dass jeder eingeladene Mensch zusagen wird. Absagen gibt es auch im Juni. Eine Hochzeit außerhalb der klassischen Saison wirkt aber nicht weniger wichtig, wenn eure Gäste verstehen, warum dieser Wintertag zu euch gehört und was sie erwartet.

Was Sicherheit schafft

  • Schreibt bereits in die Einladung, welcher Teil drinnen und welcher draußen stattfindet.
  • Nennt sinnvolles Schuhwerk und warme Kleidung ausdrücklich.
  • Plant warme Getränke dort, wo Menschen ankommen oder warten.
  • Haltet Wege kurz, beleuchtet und rutschfest.
  • Denkt an ältere Gäste, Kinder und Menschen, die Kälte nicht gut vertragen.
  • Gebt bei Schnee oder Glätte rechtzeitig eine aktuelle Anreiseinformation.
  • Wählt einen Innenraum, in dem sich auch wirklich alle gern aufhalten.

Eine gute Winterhochzeit fühlt sich nicht trotz der Jahreszeit leicht an. Sie fühlt sich leicht an, weil jemand an diese Dinge gedacht hat.

Orte für euren Winter

Die richtige Location arbeitet auch im Januar.

Eine Winterlocation ist weniger eine bestimmte Adresse als eine Art von Haus. Im Winter zählt vor allem eines. Der Ort darf nicht nur auf Winterfotos gut aussehen. Er muss im Winter funktionieren.

Häuser mit ganzjährigem Betrieb

Schlösser, Gutshäuser und Hotels sind häufig eine verlässliche Wahl. Küche, Heizung, Personal und Übernachtungen laufen dort nicht nur während der Sommersaison.

Berlin, ganz bewusst drinnen

Ballsäle, Lofts, Restaurants und hohe Stadträume brauchen keinen Garten, um zu wirken. Im Winter werden Fenster, Licht und die Stadt selbst zur Kulisse.

Das ganze Wochenende

Eine lange Winternacht wird noch schöner, wenn niemand um 23 Uhr nach Hause fahren muss. Häuser mit Zimmern und gemeinsamen Räumen geben eurer Feier mehr Zeit.

Klein und persönlich

Eine freie Trauung kann im eigenen Wohnzimmer, in einem privaten Haus oder an einer langen Tafel stattfinden. Zwanzig Menschen und ein Raum voller Bedeutung können größer wirken als jeder Ballsaal.

Checkliste vor der Buchung

  1. Wird der Trauraum im gesamten Zeitraum zuverlässig beheizt?
  2. Gibt es einen vollständigen Innenplan und nicht nur eine Notlösung?
  3. Wo entstehen Fotos bei Regen, Dunkelheit oder Schneematsch?
  4. Sind Wege, Parkplätze und Eingänge beleuchtet, geräumt und sicher?
  5. Gibt es Garderobe, warme Wartebereiche und Übernachtungsmöglichkeiten?
  6. Welche Räume und Außenbereiche sind im Winter tatsächlich geöffnet?
  7. Sind Heizung, Reinigung, Technik und Winterdienst im Angebot enthalten?
  8. Fallen an eurem Datum Feiertage, Messen oder Großveranstaltungen an, die Hotels und Anreise verteuern?

Der ehrliche Hinweis

Ein Gewächshaus klingt im Januar wunderbar. Fragt trotzdem zuerst nach Heizung und Wintersaison. Einige Berliner Glashäuser vermieten nur von Frühjahr bis Herbst.

Auf dieser Seite nenne ich bewusst keine ungeprüfte Liste romantischer Adressen. Was ich euch empfehle, soll ich nicht nur im Internet gefunden, sondern selbst erlebt haben. Bei allen anderen Kandidaten prüfen wir gemeinsam lieber einmal mehr.

Momente, die nur der Winter kann

Ein Winterritual muss nicht mitten im Jawort stehen.

Der Winter bringt eigene Übergänge mit. Vom Dunkel ins Licht, vom Draußen ins Warme und manchmal sogar vom alten Jahr in ein neues.

Ein Ritual kann eure Trauung begleiten. Es kann eure Gäste empfangen. Oder erst beginnen, wenn mein letzter Satz gesprochen ist. Entscheidend ist nicht, aus welchem Land eine Idee kommt oder wie gut sie auf Pinterest aussieht. Entscheidend ist, ob sie etwas mit euch zu tun hat.

Die Ringwärmung

Eure Ringe wandern vor dem Jawort durch die Hände eurer Gäste. Jeder hält sie einen Moment und gibt ihnen einen stillen Wunsch mit.

Wenn sie bei euch ankommen, tragen sie etwas von allen Menschen, die euch begleiten. Draußen ist es kalt, und drinnen wandert etwas Warmes durch den Raum. Ich kenne kaum ein Ritual, das besser in diese Jahreszeit passt.

Bei einer großen Gesellschaft befestigen wir die Ringe sicher an einem Band oder legen sie in ein geschlossenes Ringkästchen.

Ein Licht, das euch erreicht

Beim schwedischen Luciafest wird mitten im dunklen Dezember Licht durch eine Gemeinschaft getragen. Das ist ein schwedischer Winterbrauch und kein Hochzeitsritual.

Für eure Trauung können wir den Gedanken behutsam übersetzen. Eure Gäste entzünden nacheinander ihre Lichter. Das letzte Licht erreicht euch unmittelbar vor eurem Eheversprechen. Kein Kostüm, keine nachgespielte Prozession, nur die Idee, dass Licht weitergegeben wird. Wo echte Kerzen nicht erlaubt sind, wählen wir eine sichere Lichtvariante.

Das Süße und das Bittere teilen

Aus der Schweiz kommt eine moderne Redneridee mit zwei Tassen Tee. Ein Tee ist süß, der andere herb oder bitter. Zuerst probiert jeder für sich. Danach tauscht und teilt ihr.

Denn ein gemeinsames Leben bedeutet nicht, dass immer beide dasselbe bekommen. Sondern dass keiner mit dem Bitteren alleinbleibt.

Diese Idee ist kein alter Schweizer Hochzeitsbrauch. Sie wurde von einer Schweizer Rednerin entwickelt und passt durch Wärme, Duft und Geschmack besonders gut in den Winter.

Wünsche im Winterfeuer

Eure Gäste schreiben euch einen Gedanken für die Zukunft. Nach der Trauung werden die Wünsche gemeinsam einer Feuerschale übergeben. Geeignete Kräuter können dem Moment einen eigenen Duft geben.

Offenes Feuer funktioniert nur dort, wo die Location es erlaubt und sicher begleiten kann. Drinnen ersetzen wir die Flamme durch eine verschlossene Wunschbox oder ein Licht.

Der gemeinsame Weg ins Warme

Nach dem Jawort führt ihr eure Gäste mit Laternen oder Lichtern von der Zeremonie zum Punschempfang. Aus einem organisatorischen Weg wird ein gemeinsamer Übergang. Eben noch Trauung, jetzt beginnt euer Fest.

Kati Kreyser waehrend einer freien Trauung Foto: Weronika Kleinhenz

Ein Satz zur Herkunft

Und weil Pinterest Traditionen gern durcheinanderbringt. Handfasting ist keltisch beziehungsweise schottisch und kein Wikinger-Ritual. Wenn dieses sichtbare Verbinden eurer Hände zu euch passt, kann es trotzdem Teil eurer Trauung sein. Dann nennen und erzählen wir es nur richtig.

Ich übernehme keinen Brauch, nur weil er auf Bildern gut aussieht. Wir schauen gemeinsam, woher er kommt, was er bedeutet und ob er wirklich etwas mit euch zu tun hat.

Blumen, Farben und Materialien

Euer Januar muss nicht so tun, als wäre Juni.

Der Winter hat seine eigenen Blumen und Materialien. Christrosen, Amaryllis und Ranunkeln können mit Eukalyptus, Tannengrün, Zweigen, Beeren oder Gräsern verbunden werden. Was zu eurem Termin tatsächlich verfügbar und sinnvoll ist, entscheidet ihr am besten mit eurer Floristin.

Auch farblich ist Winter nicht mit Rot, Grün und Weihnachten gleichzusetzen.

Farbwelten

  • Burgund, Pflaume und dunkles Rosa
  • Eisblau, Silber und klares Weiß
  • Schwarz und Weiß mit warmem Kerzenlicht
  • Orange, Kupfer und tiefes Braun
  • Eine persönliche Farbe, die zu euch und nicht zu einer Jahreszeit gehört

Samt, Glas, Metall, Holz, Papier und starke Kontraste geben Innenräumen Tiefe. Der Winter darf elegant, urban, leise oder überraschend farbig sein.

Eure Hochzeit muss nicht winterlich dekoriert aussehen. Sie muss in diesem Raum und an diesem Tag stimmig sein.

Winterhochzeiten 2026 und 2027

Weniger Vorlage. Mehr eigene Geschichte.

Die spannendsten Entwicklungen sind keine neuen Serviettenfarben. Sie verändern, wie Paare ihren Tag erleben.

Kleine Gästeliste, großer gemeinsamer Zeitraum

Micro Weddings und bewusste Gästelisten bedeuten nicht weniger Hochzeit. Sie schaffen Raum für längere Gespräche, eine persönlichere Zeremonie und manchmal ein ganzes Wochenende, mit einem gemeinsamen Abend davor, der Trauung als Mittelpunkt und einem ruhigen Frühstück am nächsten Morgen.

Gäste werden Teil des Moments

Ein gemeinsames Lied, wenige persönliche Worte aus der Familie, eine Ringwärmung oder ein Licht, das durch den Raum wandert. Menschen möchten nicht nur zuschauen, sondern einen Moment wirklich miterleben.

Auch die Sitzordnung kann dabei helfen. Ein Halbkreis, eine U-Form oder eine kleine Zeremonie-Insel bringt das Paar und die Gäste näher zusammen als viele gerade Stuhlreihen. Gerade in einem warmen Winterraum kann dadurch ein Gefühl entstehen, als säßen alle gemeinsam um eure Geschichte herum.

Wer es noch persönlicher möchte, legt ausgewählten Gästen einen kurzen Brief oder eine Erinnerung an ihren Platz. Nicht als Pflichtprogramm für achtzig Menschen, sondern als kleine Geste für diejenigen, die einen besonderen Teil eures Weges mitgetragen haben.

Farbe und Persönlichkeit statt Winterkulisse

Paare lösen sich von der Vorstellung, dass eine Winterhochzeit automatisch Weihnachten, Kunstschnee oder eine weiße Märchenwelt braucht. Eine Wintertrauung darf nach Großstadt aussehen, nach altem Haus, nach eurer Lieblingsfarbe. Der Winter liefert das Licht. Den Rest liefert ihr.

Der Tag wird um das Licht herum geplant

Trauung, Fotos und Empfang werden nicht mehr in einen sommerlichen Zeitplan gezwängt. Der frühe Sonnenuntergang wird bewusst zum Übergang vom offiziellen Teil in den Abend.

Ein Fest, das nach dem Ort klingt

In den Bergen kann das eine gemeinsame Rodelrunde oder Eisstockschießen sein. In Berlin vielleicht ein Lichterweg durch den Hof, ein warmer Empfang oder ein später Abend in einem alten Ballsaal.

Trends dürfen euch auf Ideen bringen. Sie dürfen euch nicht vorschreiben, wie eure Hochzeit auszusehen hat.

Zwischen den Jahren

Eine Hochzeit am Ende des Jahres beginnt gleich zweimal neu.

Der 27. Dezember, der 30. oder ein früher Silvesternachmittag können besondere Termine für eine freie Trauung sein.

Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind aber nicht automatisch für alle frei. Manche Familien reisen, andere schützen diese Zeit sehr bewusst. Wenn ihr zwischen den Jahren oder an Silvester heiraten möchtet, verschickt euer Save-the-Date deshalb besonders früh.

Eine Idee aus Österreich

In Österreich gehören der Walzer, kleine Glücksbringer und das gemeinsame Anstoßen zu den Silvesterbräuchen. Für eure Hochzeit kann daraus ein erster Walzer um Mitternacht werden, ein persönlich ausgewähltes Glückszeichen für jeden Gast oder ein gemeinsamer Satz darüber, was bleiben und was mit dem alten Jahr enden darf.

Und was bedeutet eine Hochzeit bis zum 31. Dezember steuerlich?

Eine freie Trauung ist persönlich, aber nicht rechtsgültig. Für das Steuerrecht zählt ausschließlich eure standesamtliche Eheschließung.

Wenn ihr bis zum 31. Dezember standesamtlich heiratet und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, könnt ihr für diesen Veranlagungszeitraum zwischen Einzelveranlagung und Zusammenveranlagung wählen. Die Voraussetzungen dürfen dabei auch erst im Laufe des Jahres eingetreten sein.

Ob die Zusammenveranlagung für euch tatsächlich günstiger ist, hängt vor allem von euren Einkommen und eurer persönlichen Situation ab. Ein automatischer Steuervorteil entsteht durch die Heirat nicht.

Rechtsgrundlage § 26 und § 26b Einkommensteuergesetz. Die konkrete Wirkung gehört in die Steuerberatung.

Die freie Trauung gibt eurem Tag Bedeutung. Die steuerliche Wirkung entsteht durch das Standesamt.

Passt das zu euch?

Nicht für jedes Paar. Aber vielleicht genau für euch.

Das passt

Eine Winterhochzeit passt zu euch, wenn ihr lieber nah als groß feiert. Wenn euch ein Raum voller Kerzen mehr bedeutet als eine Wiese voller Stehtische. Wenn ihr bei dem Gedanken an Schnee am Hochzeitstag nicht in Panik geratet, sondern grinst. Und wenn ihr keine Lust habt, zwei Jahre auf einen Junitermin zu warten, obwohl ihr euch jetzt entschieden habt.

Das passt eher nicht

Sie passt eher nicht zu euch, wenn euer Herz an einer Open-Air-Feier bis Sonnenaufgang hängt oder die halbe Gästeliste barfuß tanzen will.

Dann sage ich euch das auch. Ich verkaufe euch keinen Winter, wenn ihr einen Sommer wollt. Dafür gibt es bei mir den Juni, den Juli und den August. Und wenn euch goldenes Licht mehr reizt als Schnee, passt vielleicht eine Herbsthochzeit besser zu euch.

Kati Kreyser lacht waehrend einer freien Trauung Foto: Weronika Kleinhenz

Was Paare über meine Arbeit sagen

5,0 von 5 Sternen aus 7 Google-Bewertungen

Eine absolut außergewöhnliche freie Rednerin. Kati hat unsere Zeremonie mit einer Präsenz, Wärme und Klarheit gestaltet, die uns tief berührt hat. Ihre Worte waren authentisch, treffend und frei von jedem Aufgesetzten. Die Art, wie sie unsere Geschichte erzählt hat, war liebevoll, leicht und auf den Punkt.

J. und T. · freie Trauung in Potsdam

Erzählt mir von eurem Winter

Welcher Ort. Welches Datum. Was euch wichtig ist.

Mehr brauche ich für den Anfang nicht. Schreibt mir ein paar Zeilen. Ich melde mich persönlich und in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Das schreibt ihr mir am besten

  • Eure Namen
  • Datum oder Wunschzeitraum
  • Ort oder geplante Location
  • Zwei oder drei Sätze zu euch

Lieber direkt? Anrufen · WhatsApp · rednerin@kati-kreyser.de

Kostenfreies Kennenlernen · sieben Tage Bedenkzeit · persönliche Antwort

Von Anfang bis Ende. Loyal verschrieben.

Häufige Fragen

Was Paare über eine Winterhochzeit wissen möchten.

Was ist eine Winterhochzeit?

Auf dieser Seite meine ich damit Hochzeiten von November bis Februar. Eine freie Trauung ist dabei unabhängig von Jahreszeit und Öffnungszeiten. Sie kann drinnen oder draußen stattfinden und wird so gestaltet, dass sie zu euch und eurem tatsächlichen Wintertag passt.

Habt ihr im Winter 2026/27 noch Termine?

Ja. Von November 2026 bis Februar 2027 sind noch Termine frei. Schickt mir euer Datum oder zwei mögliche Wochenenden. Ich antworte in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Warum im Winter heiraten?

Weil der Winter eine Nähe und einen Tagesrhythmus mitbringt, die sich im Sommer nicht nachbauen lassen. Dazu kommen häufig mehr verfügbare Termine bei Locations und Dienstleistern. Und weil die Frage auch andersherum gestellt werden darf. Warum eigentlich immer im Sommer?

Wann ist die beste Zeit für eine Winterhochzeit?

Das hängt davon ab, was ihr sucht. Der Dezember bringt Lichter, Feiertagsstimmung und den Jahreswechsel mit, verlangt aber eine frühe Einladung. Januar und Februar sind ruhiger und eignen sich gut für Paare, die bewusst nach den Feiertagen feiern möchten. Schnee kann euch in keinem dieser Monate jemand versprechen.

Ist eine Winterhochzeit günstiger?

Manchmal. Einige Locations, Hotels und Dienstleister bieten außerhalb der Hauptsaison bessere Konditionen oder niedrigere Mindestumsätze. Eine Garantie ist das nicht. Holt konkrete Angebote ein und vergleicht, welche Leistungen tatsächlich enthalten sind.

Was kostet eine freie Trauung im Winter?

Meine freie Trauung kostet im Winter wie im Sommer ab 1.250 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Eine vollständig zweisprachige Zeremonie auf Deutsch und Englisch oder Deutsch und Französisch kostet ab 1.700 Euro.

Bekommen wir die Rede hinterher schriftlich?

Auf Wunsch ja, für 250 Euro. Ich halte eure Rede frei, aus meinen eigenen Stichpunkten, deshalb existiert sie nicht als fertiges Manuskript. Für die schriftliche Fassung setze ich mich danach hin und schreibe sie ein zweites Mal, und das dauert ein paar Stunden. Sie kann dem gesprochenen Wort dabei sehr nahekommen. Wortgleich wird sie nicht sein.

Kann man im Winter draußen heiraten?

Ja. Eine eher kompakte Zeremonie, Decken auf den Stühlen, ein warmer Empfang und ein naher Innenraum machen das möglich. Ich habe schon bei Minusgraden getraut. Dann werden die Reden etwas kompakter und die Umarmungen meistens fester.

Um wie viel Uhr sollte die Trauung im Winter stattfinden?

Wenn ihr im Dezember noch Tageslicht für Zeremonie und Fotos möchtet, ist ein Beginn gegen 13 oder 14 Uhr sinnvoll. Mitte Dezember geht die Sonne in Berlin kurz vor 16 Uhr unter. Für euren genauen Termin planen wir mit der tatsächlichen Sonnenuntergangszeit.

Kann man an Weihnachten frei heiraten?

Ja. Eine freie Trauung kennt keine behördlichen Öffnungszeiten. Rechtlich verheiratet seid ihr dadurch allerdings nicht. Dafür braucht ihr einen Termin beim Standesamt. Weihnachten ist für viele Familien sehr persönlich. Klärt deshalb früh, ob dieses Datum auch für eure wichtigsten Menschen passt.

Kann man an Silvester heiraten?

Eine freie Trauung ist an Silvester möglich. Besonders gut passt häufig der frühe Nachmittag, damit Zeremonie und Fotos vor dem Abend liegen und die Feier von selbst in die Nacht übergeht. Standesamtlich hängt die Terminvergabe vom jeweiligen Amt ab.

Wie bleibt die Braut bei einer Winterhochzeit warm?

Mit einer schönen Stola oder einem Brautmantel, warmen Schuhen für draußen und eleganten für drinnen. Thermostrumpfhosen sieht unter vielen Kleidern niemand. Und mit einer Rednerin, die weiß, wann der Moment für den Gang ins Warme gekommen ist.

Gefroren hat bei mir noch keine Braut. Geweint schon viele.

Welche Blumen eignen sich für eine Winterhochzeit?

Zum Beispiel Christrosen, Amaryllis und Ranunkeln, ergänzt durch Zweige, Beeren, Gräser oder winterliches Grün. Was an eurem Termin regional verfügbar ist und zu eurem Stil passt, besprecht ihr am besten mit eurer Floristin.

Was passiert, wenn es schneit, und was, wenn kein Schnee liegt?

Wenn es schneit, braucht eure Location geräumte Wege und eure Gäste festes Schuhwerk. Dann bekommt ihr vielleicht genau die Bilder, von denen viele Sommerpaare träumen.

Und falls ihr euch um mich sorgt, ich gehe als Ausdauersportlerin freiwillig Märsche über fünfzig Kilometer. Etwas Schnee hält mich nicht von eurer Trauung ab.

Wenn kein Schnee liegt, findet eure Hochzeit genauso statt. Schnee ist ein Geschenk, aber kein tragfähiges Konzept. Licht, Raum, Ablauf und eure Geschichte müssen auch bei Regen, Nebel oder einem milden Januartag wirken.

Kati Kreyser, freie Rednerin (IHK) aus Neuenhagen bei Berlin Foto: Marko Dietrich

Wenn ihr bis hierher gelesen habt

Dann lasst uns sprechen.

Ihr müsst noch nichts entschieden haben. Sagt mir einfach, welches Wochenende ihr im Kopf habt, dann schaue ich nach, ob es noch frei ist.

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